Klarheit und Präzision
Ich benenne, was sich wiederholt: Muster, alte Anpassungen, Loyalitäten, die seit Jahren niemand mehr geprüft hat. Was du mit dem Befund machst, entscheidest du.
Struktur trifft Traumasensibilität
Elena Scherschneva ist staatlich geprüfte psychosoziale Beraterin, Supervisorin und Trainerin in Bad Fischau-Brunn. Sie unterrichtet mit Schwerpunkt auf Traumasensibilität und arbeitet mit Compassionate Inquiry, Teilearbeit nach IFS und NLP, unter Einbeziehung der Polyvagaltheorie.
Zur Person
Seit ich sechzehn bin, will ich wissen, warum Menschen tun, was sie tun. Damals hätte ich das anders formuliert. Ich war Leistungssportlerin und ein Mensch der Zahlen und Fakten, und was sich nicht messen oder erklären ließ, war für mich schlicht nicht vorhanden (das hat sich gründlich geändert, dazu gleich mehr).
Heute ist genau das mein Beruf. Ich erkläre, wie Nervensystem, Unbewusstes und innere Anteile zusammenspielen, in Fortbildungen für Kolleg:innen, in der Beratung und in der Supervision. Den größten Teil meiner Zeit verbringe ich mit Unterrichten.
Was das in der Arbeit heißt
Ich benenne, was sich wiederholt: Muster, alte Anpassungen, Loyalitäten, die seit Jahren niemand mehr geprüft hat. Was du mit dem Befund machst, entscheidest du.
Traumasensibel heißt vor allem: keine Überforderung. Wenn viel hochkommt, gehen wir langsamer, und ich achte dabei darauf, was dein Nervensystem gerade mitmacht.
Ich schaue genau hin, ordne meine Beobachtungen ein und teile sie mit dir. Auch wenn ich etwas anders sehe als du.
Mein Hintergrund
Fünfzehn Jahre lang war ich Polizistin, die längste Zeit davon im Bundeskriminalamt. Von 2012 bis 2018 habe ich die Geldwäschemeldestelle geleitet, die letzten vier Jahre zugleich als stellvertretende Leiterin des Büros für Finanzermittlungen. Dazu ein Jusstudium mit Doktorat und ein Master in Kriminologie. Mustererkennung gehörte dort zur täglichen Arbeit, also die Frage, was sich wiederholt, was nicht zusammenpasst und was hinter einem Verhalten liegt.
Unterrichtet habe ich schon damals. Meine Vorträge und Lehrgänge zur Geldwäsche-Prävention laufen bis heute: früher unter anderem an der Donau-Universität Krems und an mehreren Fachhochschulen, heute an der Universität Liechtenstein. Das Handwerk als Trainerin habe ich dort gelernt und setze es bis heute in den Fortbildungen ein.
Der Wechsel
2015 habe ich ein Einführungswochenende an der NLP-Akademie gebucht, weil eine Freundin gesagt hatte, ich solle einmal etwas machen, das nur für mich ist. Nach zwanzig Minuten im Seminarraum war klar, dass ich weitermachen würde. Dass mich das beruflich umdrehen würde, war zu diesem Zeitpunkt nicht der Plan.
Ende 2017 habe ich gekündigt, 2018 kam der Gewerbeschein, 2019 die psychosoziale Beratung und 2024 die Befähigungsprüfung (in dieser Reihenfolge klingt das planvoller, als es war). Der zweite Bildungsweg hat länger gedauert als der erste.
Was ich heute unterrichte, habe ich zuerst in der eigenen Selbsterfahrung durchgearbeitet: Compassionate Inquiry, die Arbeit mit den inneren Anteilen und das Thema Co-Abhängigkeit, das mich am längsten beschäftigt hat. Deshalb bleibe ich mit dir in Verbindung, auch wenn es unangenehm wird.
Wie wir zusammenarbeiten
In der Beratung höre ich dir zu, und es gibt wenig, was mich dabei erschreckt. Dafür habe ich beruflich zu viel gesehen. Ich sage dir, was ich gerade tue und warum, weil ich es gewohnt bin, Dinge zu erklären.
Ich arbeite mit zwei Gruppen, und die kommen aus verschiedenen Richtungen. Kolleg:innen, die fachlich weiterkommen wollen, in Fortbildungen und in der Supervision. Und Menschen mit einem privaten Anliegen, die wissen wollen, warum sie immer wieder an derselben Stelle landen.
Was dich erwartet
Dein Anliegen steht am Anfang und am Ende der Einheit. Auch wenn wir unterwegs abbiegen, kommen wir dorthin zurück.
Compassionate Inquiry, Teilearbeit nach IFS und NLP, unter Einbeziehung der Polyvagaltheorie. Wie genau wir vorgehen, entscheide ich situationsbezogen.
Als psychosoziale Beraterin arbeite ich in einem fixen rechtlichen Rahmen: Die Grenze zur Psychotherapie ist klar. Wenn ich den Eindruck habe, dass Traumafolgen oder eine klinische Erkrankung vorliegen, sage ich dir das und helfe dir, jemanden zu finden, der damit arbeitet.
Schwerpunkte
Sortiert danach, ob das Anliegen privat ist oder beruflich. Die Mechanismen dahinter sind oft dieselben.
Qualifikation
Meine eigenen Fortbildungen mache ich, wo es geht, bei denen, die die Methode entwickelt haben.
Persönlich
Dein nächster Schritt
Wenn du mit einem privaten Anliegen oder mit einer beruflichen Frage zu mir kommen willst, steht am Anfang ein Orientierungsgespräch. Darin klären wir, worum es geht und ob die Beratung oder die Supervision dazu passt. Kein Verkaufsgespräch. Kein Gratis-Coaching.
Das Gespräch findet online oder in Bad Fischau-Brunn statt.
Und wenn du nicht sicher bist, ob du hier überhaupt richtig bist: Eine einzelne Frage reicht, daraus muss kein Termin werden.
Orientierungsgespräch anfragen
Für die Fortbildungen braucht es kein Vorgespräch, dort stehen Termine, Preise und Ablauf auf der Seite.
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