Struktur trifft Traumasensibilität

Erfahre, wie Nervensystem, Unbewusstes und innere Anteile zusammenspielen.

Denn was du verstehst, erkennst du wieder. Bei anderen genauso wie bei dir selbst.

Elena Scherschneva, psychosoziale Beraterin, Supervisorin und Trainerin

Elena Scherschneva, psychosoziale Beraterin und Trainerin, mit einem Laptop im Arm
Elena Scherschneva im rosé Sakko, mit verschränkten Armen

Über mich

Seit ich sechzehn bin, interessiere ich mich für menschliches Verhalten und für die Funktion des Unbewussten: wie Anpassung entsteht, was das Nervensystem dabei macht und warum jemand innerlich leer sein kann, während von außen alles läuft.

Was mich daran am meisten fasziniert, ist die Struktur dahinter. Genau die nehme ich mit in meine Arbeit: Zuerst legen wir die Muster frei, denn wenn sie sichtbar sind, lassen sie sich verändern. Ich schaue dabei genau hin, ordne meine Beobachtungen ein und teile sie mit dir.

Den Blick dafür habe ich woanders gelernt: fünfzehn Jahre Polizei und Bundeskriminalamt, sechs davon in einer Führungsfunktion. Mustererkennung gehörte dort zur täglichen Arbeit, also die Frage, was sich wiederholt und was hinter einem Verhalten liegt. Dazu ein Jusstudium, das mir hilft, Regelwerke genau zu lesen. Beides nutze ich heute im Unterrichten, in der Beratung und in der Supervision.

Qualifikationen

  • Staatlich geprüfte psychosoziale Beraterin, Befähigungsprüfung 2024, gewerblich tätig seit 2019
  • Supervisorin, eingetragen in der WKO-Liste seit 2022, ausbildungsberechtigt nach der geltenden LSB-VO
  • Seit 2024 in Ausbildung bei Dr. Gabor Maté (Compassionate Inquiry Professional, aktuell in Vorbereitung auf die Zertifizierung zum Compassionate Inquiry Practitioner)
  • NLP-Trainerin (UNLPA) seit 2018
  • IFS-informiert, Grundlagen in somatischer Teilearbeit und in der Relational Life Therapy nach Terry Real

Als psychosoziale Beraterin arbeite ich in einem fixen rechtlichen Rahmen: Die Grenze zur Psychotherapie ist klar. Wenn ich den Eindruck habe, dass Traumafolgen oder eine klinische Erkrankung vorliegen, sage ich dir das und helfe dir, jemanden zu finden, der damit arbeitet.

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Mein Ansatz

Methodisch arbeite ich mit Compassionate Inquiry, mit Teilearbeit nach IFS und mit NLP, unter Einbeziehung der Polyvagaltheorie. Wie genau wir vorgehen, entscheide ich situationsbezogen.

Diese Methoden sind unterschiedlich entstanden und haben einen gemeinsamen Kern: Jedes Verhalten verfolgt eine Absicht, die einmal geschützt hat, auch wenn das Ergebnis heute ein anderes ist. Im NLP heißt sie die positive Absicht, in der Teilearbeit hat jeder Anteil eine, in der Compassionate Inquiry hat jedes Verhalten eine Funktion.

Das entscheidet, wo eine Sitzung anfängt: bei der Frage, wozu ein Muster einmal gut war. Erst wenn die Funktion klar ist, lässt sich am Umgang damit etwas ändern.

Artikel zu Zusammenhängen, Konzepten und der praktischen Umsetzung findest du hier, nach Themen sortiert und auch ohne Ausbildung lesbar.

Zum Hintergrundwissen

Kontakt

Du weißt nicht, ob du hier richtig bist? Schreib mir, dann finden wir es gemeinsam heraus. Eine einzelne Frage reicht, daraus muss kein Termin werden. Und wenn ich nicht die Richtige bin, sage ich dir auch das.

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