Traumasensibel in Haltung und Methoden
Traumasensibilität zieht sich durch den ganzen Lehrgang, von der Auftragsklärung bis zur Prüfung. In der Haltung zeigt sie sich daran, wie du eine Sitzung eröffnest, in welchem Tempo du fragst, wann du unterbrichst und wie du deine eigenen Reaktionen als Information nutzt. In den Methoden kommt sie durch die Einbeziehung des Körpers und innerer Anteile zum Tragen. In der Ausbildung lernst du zu erkennen, wann dein Gegenüber übererregt ist oder sich zurückzieht, und wie du ihn/sie regulierend begleiten kannst.
Die klassischen Fragen der Supervision (Wer ist der Auftraggeber? Was passiert, wenn sich die Dynamik des Falls in der Supervision wiederholt?) bekommen damit eine zusätzliche Ebene: Was passiert dabei im Nervensystem, bei deinem Gegenüber und bei dir?